Erde aus dem All

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BEWUSSTER WAHRNEHMEN - RÜCKKOPPELN - AUSSÖHNEN

OFFIZIELLES KNOWHOW- & RÜCKKOPPLUNGSPORTAL | FÜR BEWUSSTWANDERFREU(N)DE

Willkommen auf diesem Portal des Bewusstwanderns! Bewusstwandern läßt sich folgerichtig-rational definieren: Bewusstwandern = die Anwendung der universalen Methode der bewussten Wahrnehmung, Rückkopplung und Aussöhnung von unmittelbaren Nervensystemaktivitäten im Alltagsmoment. Die Methodik des Bewusstwanders wurde im Zeitraum von 1996 bis 2001 von Kendy John Kretzschmar entwickelt und mit der Veröffentlichung des Handbuches "Bewusst(w)anderer Mensch - Praxisleitfaden zur Erschliessung des ganzheitlich-freien Denkens und eines kooperativ-ökologischen Alltagsbewusstseins" 2002 begründet. Du findest hier das Handbuch der bewussteren Wahrnehmung - Rückkopplung - Aussöhnung eigener Gedanken und Emotionen im Alltagsmoment online. Du findest ein Sammlung von Aspekten und Referenzpunkten des bewussten, ganzheitlich-freien Lebens. Es geht nicht zuletzt um eine lebenswerte Zeit im Alltag jedes Einzelnen, vor dem Hintergrund der nachhaltigen Einnischung unserer Population in die Lebensräume dieses wundervollen Planeten... ein Portal der Aufklärung.

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S. 301 - 302 Rückkoppel- und Aussöhnübung 6: Die eigene Vergangenheit rückkoppleln und aussöhnen

Rückkoppel- und Aussöhnübung 6

Die eigene Vergangenheit rückkoppeln und aussöhnen

Du wirst in der Rückkoppel-Aussöhnungs-Praxis mit dem Methode-ES-Bewusstwanderzyklus merken, dass dir fast von allein besonders bedeutungsvolle rational-folgerichtige und emotional-assoziative Gedanken bzw. deutliche Innenbilder im Umgang mit deinem Umgebungssystem in deinem Nervensystem entstehen. Über solche Spontangedanken und automatischen Rückkopplungen gilt es, im Sinne der Ausbildung bewusst etwas länger nachzudenken bzw. zu meditieren und es gilt sie ebenfalls liebevoll auszusöhnen.

Du kannst im Alltag mit jedem bewusst rückgekoppelten Gedanken dich selbst und deine Motivation, das WARUM, den persönlichen Grund deiner folgerichtig-rationalen Gedanken und emotional-assoziativen Gedanken hinterfragen und meist auch erkennen können. Du wirst dich so selbst Gedanke für Gedanke besser kennenlernen und die auch die Wurzeln deiner Kindheit entdecken. Dir wird klar, warum du immer jenen einen speziellen rational-folgerichtigen bzw. emotional-assoziativen Gedanken mit der jeweiligen Wirkeinheit verbindest. Du lernst in deine Vergangenheit zu schauen und bemerkst deine Gewohnheiten.

Später wirst du einen Ursprung deines rational-folgerichtigen, emotional-assoziativen Denkens in deinen früheren bewussten Erlebnissen mit der Umgebung wiederentdecken. Ein anderer Ursprung liegt im Moment und in seiner Vielfalt und Veränderung.

 

Du wirst während der Ausbildung wesentliche bzw. einprägsame Erlebnisse deines Lebens wiederentdecken. Auch diese Gedanken bzw. Erinnerungen solltest du positiv und liebevoll aussöhnen.

 

Du kannst und solltest dich durch Schlaf/ Meditation/ Handlung selbständig mit deiner Vergangenheit aussöhnen. Es geht also um das Aussöhnen deiner nahen und fernen Vergangenheit. Was du nicht durch einfache Meditation aussöhnen kannst – solltest du durch eine Handlung tun. Zum Beispiel »Schuldgedanke«. Vielleicht bist du auf einer Erlebniswanderung und durchläufst den Methode-ES-Bewusstwanderzyklus. Da stößt du beim leuchten mit der Taschenlampe im Keller, immer wieder auf den Rückkoppelgedanken: »Taschenlampe – Mensch, ich sollte doch der kleinen Liselotte noch ihren Lampion basteln – die wartet darauf mit ihrem sehnsüchtigen Kinderherzchen, habe ich vollkommen vergessen! «. Auch wenn dein Versprechen schon ein halbes Jahr her ist, empfiehlt es sich nun für dich im Sinne der Ausbildung, dem Lottchen ein Geschenk zu machen – auf dass du demnächst auch im Keller und mit Taschenlampe oder Lampion ein Stück freier und ohne schlechtes Gewissen sein kannst.

In diesem Zusammenhang eine Praxisaufgabe, mit der du deinem Nervensystem bei eurer Ausbildung sehr helfen kannst. Du meditierst entweder intensiv oder jeden Tag ein bisschen, zum Beispiel vor dem Schlafen. Du meditierst über deine Vergangenheit. Erinnere und denke dich, vielleicht in der Gegenwart beginnend, an Erlebnisse, Situationen, Personen, Bekanntschaften usw., bis in deine Kindheit zurück. Lasse dir Zeit und genieße die Reise in deine Vergangenheit. Du kannst auch Fotos oder Bücher, Spielzeug oder Orte und Landschaften deiner Kindheit... als Ausgangspunkt deiner Meditationen zu Hilfe nehmen. Spiele mit Erlebnissen und versuche, sie aus einer neuen Perspektive für dich zu beurteilen. Du bist heute sicherlich anders als damals und wirst neue Erlebnisaspekte in deiner Erinnerung entdecken. Bemerkst du besonders grobe Verstöße gegen deine heutige Auffassung – nun, dann solltest du dich mit deiner Vergangenheit in der Gegenwart aussöhnen! Für eine Entschuldigung oder eine liebes Wort ist es nie zu spät.

 

Das Aussöhnen deiner nahen und fernen Vergangenheit ist eine sehr wichtige Aufgabe im dritten Ausbildungsabschnitt!

 

Alles was du genüsslich, so nach und nach bereinigst – wird dich dem bewussten ganzheitlich-freien Denken näherbringen. Du wirst bemerken, dass irgend ein neuer oder alt bekannter rational-folgerichtiger oder emotional-assoziativer Gedanke aus den Tiefen deiner Erinnerung bzw. deiner Vergangenheit hochsteigt und dir den ganzen ganzheitlich-freien Moment »verderben« kann, deine ungeteilte Aufmerksamkeit zerschneidet und zerstreut. Besonders Angst, Hass, negative Gedankengänge usw. sind hier gemeint. Siehe dann diese Gedanken als Chance. Du hast deinen nächsten Ausbildungsschritt gefunden. Irgendwann wirst du sie ausgesöhnt haben und als wichtigen Bestandteil deines ganzheitlich-freien Denkens und Lebens wahrnehmen. Vergiss nie, dass der Weg erst über die Praxis mit dem Bewusstwanderzyklus das Ziel wird. Deine Aufgabe heißt nun immer wieder: Lass dir was einfallen, um diese »Störenfriedgedanken« liebevoll, freudevoll, positiv auszusöhnen. Das kann manchmal mehr Zeit in Anspruch nehmen, als dir am Beginn deiner bewussten Rückkoppel-Aussöhnungskarriere einfallen würde oder lieb wäre. Aber der Mensch wächst mit seinen Aufgaben und auch kurz vor dem Ziel gilt: Es geht weiter! Es ist wie bei einem Japantest: Hin und zurück und ein Stück weiter, hin und wieder zurück, wieder ein Stück weiter und wieder zurück... Es geht in dieser Phase der Ausbildung um stetiges Bemühen, Ausdauer und Wiederholung.

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